
NLP Blog Gedankenblitz 2011
Neue Lösungs Perspektiven
Die perfekte Gelegenheit
Petra und Dr.Walter Latzel - 24.11.2011
Wieder einmal steht völlig unerwartet ;-) Weihnachten vor der Tür. Das hektische Treiben nimmt bis zum 24.Dezember seinen Lauf. Viele rasen sozusagen mit Höchstgeschwindigkeit und gelegentlich mit dem Hang zum Perfektionismus auf der “neuronalen Autobahn“ dem Weihnachtsabend entgegen.
Dann am 24.12. heißt es:
Zurückschalten, Fuß vom Gas. Ruhe, Gelassenheit und Besinnlichkeit sind angesagt - es ist ja schließlich Weihnachten. Der “Switch“ ist für Viele eine Herausforderung der besonderen Art - mental wie physisch.
Fragen Sie sich doch einmal,
"Was würde denn wirklich passieren, wenn nicht alles geplant und perfekt wäre?"
Manche werden jetzt sicher einwenden, "Ja, aber ich muß doch noch ..."
Streichen Sie das “Ich muß“ und ersetzen es gedanklich durch:
"Ich kann und ich darf, wenn ich will, weil ich weiß, dass ich nicht muß und auch nicht sollte."
Der “Optimierer“ weiß, dass er bereits mit nur 20% Aufwand, ca. 80% des Erfolges sicherstellen kann. Er verausgabt sich nicht, ist aber auch mit dem “nicht ganz perfekten“ Ergebnis zufrieden.
Der “Perfektionist“ dagegen strebt ein 100%-iges Ergebnis an. Der Preis für ihn ist hoch, denn er muß dafür auch volle 100% seiner Leistungsfähigkeit aufbieten - gelegentlich bis zur Erschöpfung.
Die Vor-Weihnachtszeit könnte die perfekte Gelegenheit für Entspannung durch Optimierung sein. Probieren Sie es doch einfach mal aus und trainieren dabei ganz nebenbei, was im NLP und in der Psychologie unter den Begriffen Verhaltensflexibilität und übergeordnete Verhaltensmuster (Meta-Programme) zu verstehen ist.
Bleiben Sie entspannt!
Viel Spaß, frohe Weihnachten und einen grandiosen Start in das Jahr 2012!
wünscht Ihnen / Euch das NLP-Mediations Institut - Petra und Dr. Walter Latzel
Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist Alles Nichts
Petra und Dr.Walter Latzel - 27.10.2011
Vielleicht hatte der geniale Zitatengeber - vielfach wird es dem Philosophen Arthur Schopenhauer zugerechnet - dabei im Blick, wie wichtig "mentale Gesundheit" für uns Menschen ist.
Das Thema erlangt in unserer zunehmend strukturierten Arbeits- und Freizeitwelt eine immer größer werdende Bedeutung.
Zu einer mental gesunden Lebensweise sollte auch gehören, die eigenen Werte zu kennen und zu leben.
Doch: "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Baum" (Mephisto in Goethes Faust).
Ohne Werte aktiv zu leben sind Werte leer.
Anders ausgedrückt: Werte brauchen Praxis
Vermutlich sitzen Sie jetzt, während Sie diese Zeilen lesen, vor Ihrem PC oder "Schlepptop" :-) und haben, wie es der Zufall so will, einen Stift und ein leeres Blatt Papier in Reichweite.
Um zu ergründen, welche Bedeutung Sie Ihren wichtigsten Werten in Ihrem Leben zumessen und wie viel Zeit Sie tatsächlich einsetzen, um diese Ihre Werte auch aktiv zu leben, laden wir Sie zu einem “Experiment“ ein:
1. Malen Sie sich bitte 2 getrennte, halbseitengroße Fadenkreuze auf das Blatt.
2. Schreiben Sie über das eine Fadenkreuz "Privat" und über das andere "Beruf"
3. Tragen Sie bitte - ohne lange darüber nachzudenken - in die entstandenen 8 Felder die jeweils für Sie wichtigsten 4 beruflichen und 4 privaten Werte ein.
4. Tragen Sie dann - ebenfalls ohne allzu lange zu überlegen - die anteilig geschätzte Zeit in Stunden ein, die Sie im vergangenen Monat tatsächlich damit verbracht haben, diese Werte aktiv zu leben.
Um Ihre Eintragung etwas zu beschleunigen ...
... gehen Sie überschlägig von 30 Tagen = 720 h, d.h. ca. 500 h Wachzeit (bei 7,5 h Schlaf) aus. Es ist nicht nach "Erwünschtheit" gefragt, sondern nach dem was tatsächlich der Fall ist / war.
Sie machen den Test ja schließlich für sich, oder?
Viel Spaß! Beginnen Sie bitte JETZT!
Manche werden eine deutliche Diskrepanz zwischen ihren aufgeschriebenen wichtigsten Werten und der für diese aufgewendeten Zeit feststellen.
Andere dagegen werden sich vielleicht entspannt zurücklehnen und das Ergebnis als Bestätigung Ihrer Zeit- und Lebensplanung erleben.
In beiden Fällen, einerseits um eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu erreichen und andererseits, um die vorhandene Balance zu bewahren, können Sie Ihr Ziel unterstützen, indem Sie gezielt Fort- und Weiterbildungen besuchen, die Ihnen einen verstärkten Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen ermöglichen.
Beispielsweise eine NLP Practitioner Ausbildung im NLP Mediations Institut, in der Sie effektive "Werkzeuge" kennenlernen, um Ihrem Ziel näher zu kommen.
Mehr Persönlichkeit + mehr persönliche Zufriedenheit = Noch mehr beruflicher und privater Erfolg
Kurzum: "Human Ressources" sind die wertvollsten Erfolgsfaktoren in unserer Arbeits- und Freizeitwelt, ohne die, "Alles Nichts" ist.
Investieren Sie in sich selbst, in Ihre mentale Gesundheit, in Ihre persönliche Lebensfreude und in die Ihrer Mitarbeiter.
Schenken Sie doch einfach einmal sich selbst oder Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit und die Zeit für eine persönliche Weiterentwicklung und Weiterbildung. Eine Investition die keiner Inflation unterliegt und höchste Rendite verspricht!
Der aus dem Iran stammende Psychiater und begabte Geschichtenerzähler Nossrat Peseschkian bringt das Gesagte in dem kurzen Dialog, zwischen einem Ladenbesitzer und seinem Kunden, folgendermaßen zum Ausdruck:
"Was verkaufen Sie denn hier?"
"Fast alles ...", antwortet der Ladenbesitzer.
"OK, dann hätte ich gerne ein bißchen Weltfrieden, Ehrlichkeit, eine Brise
Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau, Gelassenheit, ..."
"Entschuldigen Sie junger Mann, wir verkaufen hier keine Früchte, nur die Samen ..."
In diesem Sinne eine angenehme und entspannte Zeit!
Interessante Randnotiz
Petra und Dr.Walter Latzel - 23.10.2011
Genau 4 Wochen später - am 23.10.2011 - stellte Günther Jauch in seiner ARD Talk-Runde, anläßlich der Diskussion über den EFSF, seinen Gästen, Herrn Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt und Herrn Ex-Finanzminister Per Steinbrück, die gleiche Frage:
"Was denken Sie, ... kann man Zeit kaufen?"
Per Steinbrück antwortete: "Das ist Unsinn. Im Grunde haben wir Zeit verloren ..."
So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein ...
Kann man Zeit tatsächlich kaufen?
Petra und Walter Latzel - 02.10.2011
Hört man unseren Politikern in diesen Tagen aufmerksam zu, halten Viele dieses scheinbar für möglich. So betonte unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel in der ARD-Talkshow von Günther Jauch am 25.09.2011 mehrfach, dass es bei der Milliardenbürgschaft und Entscheidung für unseren Beitrag zum europäischen Rettungsschirm, mit dem leicht sperrigen Namen "EFSF - European Financial Stability Facility" im Kern darum geht "sich Zeit zu kaufen", um gute Lösungen für Europa zu finden.
Klingt zunächst einmal griffig.
Aber wie soll das funktionieren, wie sollen wir das denken ohne philosophisch-sprachlich, physikalisch, mathematisch-logisch oder psycho-logisch im Paradox zu enden?
Apropos "Ende": Michael Ende beschreibt in seinem wunderbaren Buch "Momo" eine gespenstische Gesellschaft der "grauen Herren", die immer mehr Menschen veranlassen Zeit zu sparen. Doch in Wirklichkeit betrügen sie die Menschen um diese ersparte Zeit.
Fest steht, dass bis heute weder naturwissenschaftlich, noch geisteswissenschaftlich das "Fliessen der Zeit" schlüssig erklärt, wohl aber als "FLUX-" oder "ITER-Modus", beschrieben werden kann.
Einfacher ausgedrückt:
Im ersten Fall erleben wir die Zeit - subjektiv, metaphorisch gesehen - als würden wir auf einer fahrenden Rolltreppe stehen. Im zweiten Fall, als würden wir auf einer fahrenden Rolltreppe vorwärts schreiten, um scheinbar Zeit zu gewinnen.
"Objektiv" gesehen gewinnen Sie KEINE Zeit, subjektiv erlebt möglicherweise schon, sofern Ihr Gehirn das auch glauben kann und will.
Doch was hat die sprachliche Redewendung “sich Zeit kaufen“ mit NLP - Neuro-Linguistischem Programmieren zu tun?
Im NLP gibt es das Konzept des Reframing.
Der Begriff Reframing meint:
Verändern wir die Bedeutungsgebung eines Wortes, Satzes, Gedankens, Verhaltens oder Ereignisses, verändert sich regelmäßig auch unser subjektives, mentales Erleben.
Die erste "Spielart" des Reframing ist, einen gegebenen Sprachinhalt/ein Verhalten in dem gleichen Rahmen/Kontext anders, positiv zu bewerten.
Die zweite "Spielart" des Reframing ist, einen gegebenen Sprachinhalt/ein bestimmtes Verhalten in einen anderen Rahmen/Kontext zu übertragen, in dem eine positive Wahrnehmung und Bewertung möglich wird.
Um es klar vorwegzunehmen:
Das bedeutet nicht stets ALLES nur positiv zu sehen, sondern auch die gegebenen negativen Aspekte eines Ereignisses/Verhaltens anzuerkennen.
Aber jeder weiß auch:
Nichts ist nur negativ, sondern hat im Umkehrschluß regelmäßig auch mindestens einen, oft verborgenen positiven Aspekt. Es ermöglicht etwas, was vorher nicht möglich schien.
Unser Tipp für Sie:
Suchen Sie doch einmal einen GLAUBHAFT positiven Aspekt an einer Begebenheit/einemVerhalten, die/das Sie im ersten Moment überwiegend negativ bewertet haben.
Geben Sie aber nicht zu früh auf, auch wenn es anfangs schwerfällt und gelegentlich innere Widerstände hervorruft!
Die Lernpsychologie lehrt uns und jeder hat sicher schon die Erfahrung gemacht, dass wir bessere Ergebnisse im Handeln erzielen, wenn wir uns mit einer GLAUBHAFT positiven Einstellung einer Sache zuwenden.
Macht es nicht einen relevanten Unterschied, ob jemand zu Ihnen sagt: "XYZ war gut und mir ist aufgefallen, dass ..." :-) oder ob jemand zu Ihnen sagt: "... das und das und das hast Du falsch gemacht." :-(
Welche Aussage wird Sie wohl stärker motivieren für künftige Aufgaben?
Doch zurück zum Rettungsschirm und dem “Zeitkaufbummel“ unserer Politiker.
Das Argument, der versuchte Reframe "sich Zeit zu kaufen" wirkt auf viele Menschen vielleicht nicht sehr überzeugend und glaubhaft.
Hätte es, statt des "unglücklichen" Reframe nicht authentischer, überzeugender geklungen zu sagen:
"Wir, die verantwortlichen Politiker, die die bisherigen Entscheidungen initiiert oder/und mitgetragen haben, haben vor 10 Jahren in den EU-Verträgen Regeln aufgestellt, deren Einhaltung wir damals und in der Folgezeit wesentlich missachtet haben. Dafür übernehme ich persönlich meinen Teil der Verantwortung und wir tragen parteiübergreifend unsere Mitverantwortung ... Fehler sind Lernchancen ... daher beabsichtigen wir X zu tun, um unser gemeinsames Ziel Y in der Zukunft zu erreichen."
Um es sinngemäß mit den Worten des Philosophen Ludwig Wittgenstein zu sagen:
"Was sich überhaupt sagen lässt, das kann man klar sagen;
und das wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen."
Facebook, Twitter ... und persönliche Überzeugungen
Petra und Walter Latzel - 02.09.2011
So wie in einem Fußballstadion – je nach Größe - schätzungsweise zwischen 30.000 und 74.000 selbsternannte, potenzielle Trainer auf der „Bank“ sitzen, die alle wissen wo es lang gehen muss, was angesagt wäre und wo genau Lösungen zu sehen sind, wissen viele Politiker, engagierte Meinungsführer im Social Media Web, manche Kollegen und Strategen oder allgemeiner: viele Mitmenschen regelmäßig was gut für uns ist, was wir glauben sollen und was nicht.
All zu gerne - wie wir denken, viel zu häufig - erreicht das geschickt in hypnotische Sprachmuster Verpackte, fast ungefiltert unser Unterbewusstsein und führt zu einem „Match“ oder „Mismatch“ unserer inneren Glaubenssätze und Überzeugungen.
Unbewusst verbirgt sich hinter vielen Botschaften das was im Marketing als „Call for action“, in der Psychologie als „Aufforderung zum Denken und Handeln“ bezeichnet wird.
In diesem Sinne sammeln manche Strategen - „Fans“ und „Follower“, um die Vermarktung eigener Ideen, Meinungen und Überzeugungen zu „promoten“.
Um es deutlich zu sagen: Das ist legitim, kann in vielen Kontexten sogar sehr hilfreich und nützlich sein. In jedem Fall ist es Teil unseres alltäglichen Lebens.
Wie aber wäre es ...
... wenn Sie genau diese hypnotischen Verpackungen der Sprachmuster erkennen und verstehen lernen?
... wenn Sie die Zeichen von Kongruenz und Inkongruenz verbaler und non-verbaler Botschaften in der Kommunikation zielsicher zu unterscheiden lernen?
... wenn in Ihrem Kopf fast reflexartig gute Fragen auftauchen und bei Ihnen einen Moment des Innehaltens und Hinterfragens hervorrufen, ob Sie X,Y oder Z wirklich denken, wollen oder denken wollen?
In NLP Ausbildungen lernen Sie genau dieses tiefere Verständnis der Zusammenhänge, im Sinne Ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung kennen und sinnstiftend anzuwenden.
Vielleicht werden Sie nach einer NLP Ausbildung sogar feststellen, dass manche Aussage in der einen oder anderen Talkshow, in Zeitungsartikeln, in Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder einfach in der alltäglichen Kommunikation, in einem völlig neuen Licht erscheint, Ihnen gelegentlich sogar ein Schmunzeln entlockt.
In jedem Fall lernen Sie - privat wie beruflich - Ihre Fähigkeiten optimal einzusetzen.
Unser Tipp für Sie:
Hören Sie Ihrem Gesprächspartner aufmerksam zu.
Decken Sie gedanklich eine unklare, nebulöse Formulierung in der gehörten Aussage auf.
Formulieren und stellen Sie jetzt eine „gute Frage“.
Z.B. „Was genau meinst Du mit XY?“ (Frage nach inhaltlicher Klärung)
Z.B. „Für wen denkst Du gilt XY?“ (Frage nach der personellen Gültigkeit, wem nützt das?)
z.B. „Bedeutet das ...?“ (Frage nach den meist unausgesprochenen Konsequenzen)
Sie werden erstaunt sein, was eine gute, empathische Nachfrage bewirken kann. Sie erfahren was genau Ihr Gegenüber gemeint hat, was ihm selbst durch Ihre Frage vielleicht erst bewusst wird oder wie leicht Sie Fehlinterpretationen vorbeugen können.
Viel Spaß!
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